Last Day

Den letzten Tag unseres aufregenden Silicon Valley Trips begannen wir mit einer Führung durch das Plug n Play Center. Diese Institution unterstützt Start Ups als Inkubatoren oder Accelerators und so mancher von uns hat auf den diversen Investorenplaketten sein eigenes Unternehmen wiedergefunden.
Anschließend durften wir eine Venture Capital Pitch Session für Health Start Ups besuchen. Die Start Ups präsentierten Produkte aus der Gentechnik bis hin zu einem Gadget, das Frauen in der Schwangerschaft unterstützen soll. Nach einer kurzen Mittagspause ging es auch gleich weiter in die Innenstadt von San Francisco. Hier hatten wir die Möglichkeit einen Einblick in das Unternehmen DocuSign zu bekommen.
Das Produkt dieses Unternehmens ermöglicht einen Vertragsabschluss online, ohne das Verträge zur Unterschrift ausgedruckt werden müssen. Hierdurch wird sowohl der Papierverbrauch als auch der Arbeitsaufwand reduziert. Besonders beeindruckend war das Innovationlab. Hier konnten wir auf einer Weltkarte den Versand der Verträge live beobachten.
Die nächsten zwei Stunden hatten wir die Möglichkeit, die Piers von San Francisco eigenständig erkunden. Manche holten sich einen Kaffe, andere ein Eis und wieder andere beobachteten Seehunde.
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Das Highlight unseres Abschlussabends war eine Sunset Tour mit der Red & White Fleet Cruise durch die San Francisco Bay. Während der Tour umrundeten wir Alcatraz und machten sogar einen kleinen Abstecher auf den Pazifischen Ozean, um unter der Golden Gate Bridge durchzufahren. Der Wellengang steigerte sich hierbei plötzlich. Zum Glück drehten wir gleich wieder um, sodass keiner aus Versehen über Bord ging.
Bei einem Drink in einer nahegelegen Bar wurde noch einmal über das Erlebte diskutiert, diverse Handynummern ausgetauscht und ein wenig getanzt. Die tapfersten Study Trip Teilnehmer traten erst um zwei Uhr ihren Rückweg zum Hotel an.
Alles in allem also ein rundum gelungener letzter Tag von einem unvergesslichen Trip.
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Ein gelungener Tag…

IMG_9427TESLA – so startete unser Tag am Donnerstag. Die Aufregung und Vorfreude war groß, als wir den Parkplatz mit rund 150 E-Autos betraten und wir das Model S, Model X und Model 3 betrachten konnten. Nachdem wir das Gebäude betreten hatten, konnten wir in einer Q&A Session unsere Fragen loswerden und führten einen sehr offenen Austausch mit einem der Tesla Mitarbeiter.

Natürlich durfte ein Gruppenfoto vor dem Eingang nicht fehlen.

Nach etwas Freizeit in Downtown startete die Veranstaltung „500 Start-Ups“. In 1-2 Minuten Elevator-Speeches stellten sich rund 30 Start-Ups mit ihren Ideen und Lösungen vor. Die Schnelligkeit der Pitches lies keine Langeweile aufkommen.  Die Lösungen reichten von Chatbots, AI, Healthcare, bis hin zu Logistik. So hatte am Ende der Veranstaltung jeder ein Lieblings-Startup.

Den Nachmittag hatten wir dann komplett zur freien Verfügung und so trieb es einige von uns zu den „Painted Ladies“, zum Shopping oder zum NFL Spiel der Raiders…also rundum ein gelungener Tag!

Biggest mistake, that you could make is not to try

Ein weiterer Tag steht bevor und wieder einmal sitzen wir alle gemeinsam im Bus zum nächsten Unternehmen. Diesmal ist es Swissnex, ein Netzwerk von Wissenschafts-und Technologie-Außenstellen, welches Unternehmen aus der Schweiz ermöglicht an den Innovationen im Silicon Valley teilzunehmen. Nach einem schnellen Rundgang durch das Bürogebäude am Pier mit Meerblick, geht es auch schon zum ersten Vortrag der Schweizer Versicherungsgesellschaft Mobiliar. Wie viele andere Versicherungsunternehmen kämpft diese Unternehmung mit den Herausforderungen der Digitalisierung und den hiermit verbundenen, neuen innovativen Marktteilnehmern. Um neue Ideen und Innovationen zu entwickeln, ermöglicht das Unternehmen einigen Mitarbeitern einen dreimonatigen Aufenthalt in San Francisco. Ziel ist es, dass diese Mitarbeiter Ideen entwickeln, wie Prozesse und Produkte verbessert werden können. Nach einer kurzen Fragerunde geht es auch schon zum nächsten Unternehmen.

Nun stehen wir alle vor dem Bürogebäude von Logitech. Der eine oder andere verbindet mit dem Unternehmen Computertastaturen, Webcams oder Computermäuse. Für den Rest ist es wichtig zu wissen, dass es sich hierbei um einen internationalen Computerzubehör-Hersteller handelt. Kernsegmente der Gesellschaft sind: Gaming, Music, Smartphone, Video Colloboration und Creativity&Productivity. In einem spannenden Vortrag berichtet uns der CFO, wie der einst kurz vor der Insolvenz stehende Konzern Schritt für Schritt den Erfolgsdurchbruch erlangt hat.

IMG_9334Next Stop: Stanford University. Wer hat in seinem Leben noch nicht den Namen gehört oder davon mal geträumt an dieser Universität zu studieren? Eine Führung durch den Campus zeigt uns auf, dass diese Universität mit keiner deutschen Universität oder Fachhochschule zu vergleichen ist. Eine Universität mit einer eigenen Kirche, Museum, Feuerwehr, Polizei, Cafés und Shops sieht man nicht alle Tage. Nach einem kurzen Rundgang machen wir uns auf den Weg, um eigenständig den Campus zu erkunden. Begeistert von den Eindrücken folgt ein Vortrag aus der Stanford Speaker Serie. Ehemalige Studierende berichten hierbei von ihren erfolgreichen Ideen und Unternehmen. Diesmal ist es ein Vortrag von Rich Barton. Bei diesem Herrn handelt es sich um den Gründer des amerikanischen Online-Reisebüros Expedia und der Online-Immobilien-Datenbank-Firma Zillow. Auf eine lockere Art und Weise berichtet er über sein Leben und gibt allen Studierenden Hinweise, wie ein solcher Erfolg möglich ist.

Erschöpft von einem weiteren abwechslungsreichen Tag fahren wir mit dem Bus zum Hotel und beenden somit einen weiteren erlebnisreichen Tag in San Francisco.

 

 

I want to see you burn!

Nach wochenlanger Analyse und Recherche ist es nun soweit – die Investorenpitchs stehen an.

Voller Motivation und noch mit den Worten des Vortages von Alexander Fries im Ohr „I want to see you burn!“ und „Entertain me!“ stellen wir, die Studierenden der Hochschule Darmstadt/Deutschland sowie die Studierenden der HTW Church/Schweiz und der Fachhochschule Salzburg/Österreich der Herausforderung.

Nachdem die Studierenden, Professoren, Investoren und Unternehmensvertreter sich in den Räumlichkeiten von Hero City eingefunden haben geht es auch direkt los.

IMG_9335Die erste Gruppe, stellvertretend für die Hochschule Darmstadt, wird vertreten durch Sarah Oswald, Felicitas Schiesser und Ljiljana Butkovic. Sie stellen das Unternehmen FaceCode vor und legen direkt einen tollen Start hin. Wer kennt es von uns nicht – schon wieder das Passwort vergessen. Im Rahmen des Cases erfahren die Zuhörer genaueres über die 3D Gesichtserkennungssoftware von FaceCode. Nie wieder sich an Passwörter oder Pins erinnern müssen, einfach eine geniale Idee! Nach einem 10-minütigen Vortrag geht es in die nächste Runde des Pitchs, den Fragen an die Präsentierenden. Ganz gespannt wird nun auch die dritte Phase des Pitchs eingeleitet. Die Unternehmensvertreter stellen vor was nun tatsächlich aus dem Case geworden ist. Wie sieht deren wirtschaftliche Situation aus, was ist ihre Strategie und wie hat sich das Unternehmen bzw. die Idee weiterentwickelt? All diese Fragen werden nun beantwortet. Ein persönliches Gespräch mit dem Gründer im Anschluss des Vortrages darf natürlich auch nicht fehlen.

IMG_9336Der zweite Pitch aus den Rängen der Hochschule Darmstadt mit dem Titel German University gestaltet sich etwas anders als alle anderen Pitches. Dies liegt daran, dass es sich hierbei um einen freien Case handelt. Im Vergleich zu den anderen Cases befindet sich dieser Fall noch in der Ideenfindungs- und Planungsphase. Doch was ist so innovativ und damit für die Investoren interessant an der Gründung einer deutschen Universität in Kalifornien? Dies wird im Folgenden von den Studierenden Julian Friedrich, Julian Roth und Selina Stalf vorgestellt. Die German University California will sich eine Marktlücke zu Nutze machen: Ausgezeichnete deutsche Ingenieurswissenschaften nach Kalifornien bringen. So soll nicht nur die Marktlücke an renommierten Universitäten mit Fokus auf Ingenieurswissenschaften geschlossen werden, sondern auch eine enge Verbindung zur deutschen Hochschule Darmstadt und zu deutschen Unternehmen aufgebaut werden. Es lebe der Interkulturelle Austausch! Auch im Anschluss dieses Pitchs stellen wir Studierende uns wieder den Fragen der Zuhörer. Insbesondere mit Alexander Fries, dem potentiellen Investor, entsteht eine sehr anregende und spannende Diskussion.

IMG_9337Last but not least stellt die Gruppe rund um Alina Killian, Aileen Viviana Neumann, Hazal Bayir und Lisa Hellmann der Hochschule Darmstadt den Case Salestracker vor. Salestracker ermöglicht dem Einzelhandel in Echtzeit herauszufinden, wie viele Menschen sich im und um den Point of Sale bewegen. Neuartig ist hierbei, dass diese Technologie ohne eine installierte Software funktioniert. Dies ermöglicht dem Unternehmer die Analyse seiner Kunden ohne auf persönliche Daten zuzugreifen. Und auch hier hat das wochenlange Grübeln „haben wir das passende Unternehmen im Internet gefunden?“ oder „haben wir die richtige Strategie gewählt?“ nun ein Ende. Auch hier folgt ein kleiner Austausch zwischen der Unternehmerin und den Präsentierenden mit einem anschließenden gemeinsamen Foto.

Nach den Pitches geht es mit einem kleinen Lunchsnack in der Hand für die Gruppe direkt weiter zur Unternehmensbesichtigung Salesforce. Fasziniert von der beeindruckenden Empfangshalle mit den hohen Wänden und riesiger LED Leinwand geht es in den großen Besprechungsraum. Hier dürfen wir von einer Mitarbeiterin von Salesforce genaueres über das Unternehmen selbst erfahren und erhalten spannende Einblicke in die beeindruckende Zukunft der fully connected plattforms.

Nach dem Vortrag ist nun das offizielle Programm des Tages zu Ende und uns Studierenden wird die Planung der verbleibenden Stunden selbst überlassen.

So endet für uns auch schon der zweite hochinteressante und informative Tag im Silicon Valley.

That is how Silicon Valley works


IMG_9255Nach einem gemeinsamen Frühstück im Hotel geht es auch schon los. Gespannt sitzen alle Studierenden im Bus und ahnen noch nicht was sie alles heute erwarten wird. Nach einer kurzen Busfahrt stehen wir vor dem ersten Unternehmen Ecosystem Ventures, einem in Silicon Valley ansässigem Kapitalinvestitions- und strategischem Beratungsunternehmen. Gründer dieses erfolgreichen Unternehmens und gleichzeitig Veranstalter unserer Studienreise ist Alexander Fries. Der erste Eindruck des Gebäudes deutet bereits darauf hin, dass hier im Silicon Valley alles anders ist. Bilder von Zeichentrickhelden schmücken die Wände und geben dem Namen Hero City seine Bedeutung.

Ein Vortrag durch den Investor Alex verschafft den Studierenden einen ersten Einblick in das Leben und die Arbeitsweise im Silicon Valley. Mit einem simplen Satz „That is Silicon Valley works“ berichtet er über dem Kampf der Startups Investoren für ihre Idee und ihrem Traum zu gewinnen. Hierbei betont er vor allem, dass der Erfolg jedes Startups darin liegt, in jedem Augenblick zu 1000 Prozent an seine Idee zu glauben und alles dafür zu geben.

IMG_9314Fasziniert durch die vielen außergewöhnlichen Informationen geht es schon zur Besichtigung der ersten Firma namens Flex in San José. Bei diesem im ersten Augenblick für die meisten unbekannten Unternehmen handelt es sich um einen weltweit führenden Anbieter für Electronic Manufacturing Services, welches die komplette Auftragsfertigung von elektronischen Baugruppen, Geräten und Systemen abdeckt. Nach einer kurzen Unternehmensvorstellung geht es auch schon geschützt durch blaue Arbeitskittel in die unterschiedlichen Entwicklungs- und Produktionshallen des Unternehmens. Bereits nach kurzer Zeit wird den Studierenden klar, das hinter dem einen oder anderen Produkt von Google, Samsung oder Amazon das Unternehmen versteckt.

Nach einem kurzen Lunch im Santana Row, dem angesagten Ort für Shopping, Essen und Leben im Silicon Valley geht die Fahrt schon weiter zum nächsten Unternehmen Google. Kostenloses Essen, Sportgelände, Cafés und offene Arbeitsräume für die Arbeitnehmer machen diese Firma zu den Top Arbeitgebern weltweit. Geführt von einem Mitarbeiter dürfen die Studierenden über das Gelände des großen Unternehmens schlendern und neue Eindrücke gewinnen.

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Nach einem gemeinsamen Bild vor dem weltbekannten Google Zeichen geht es auch schon zum nächsten Unternehmen. Das auf dem ersten Blick unscheinbare Wohnhaus erweist sich im Nachhinein als einer der Außenposten des führendem Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom. Wie viele andere Unternehmen hat es diese Firma auf der Suche nach neunen Innovationen ins Silicon Valley getrieben. In einem spannenden Vortrag berichtet der CEO des Außenpostens Lukas Peter über die Herausforderungen des Unternehmens und seiner Arbeit im Sillicon Valley mit Experten, Startups und etablierten Firmen. Mit einem anschließenden gemeinsamen Essen mit Pizza und Bier geht auch ein gelungener erster Tag seinem Ende zu.

The beginning.

 

Das Warten hat ein Ende.

Nach wochenlanger Planung, Vorbereitung und vor allem großer Vorfreude starteten wir heute mit einem Kick-Off Meeting in unserem Hotel die Studienreise ins Silicon Valley. Da bisher niemand von uns Teilnehmern so wirklich wusste, was uns erwartet, welche Firmen wir besuchen werden und wie alles vor Ort ablaufen wird, war jeder schon sehr auf diesen Abend und das Programm gespannt.

Nach einem ersten kurzen Kennenlernen der Studierenden der HTW Chur/Schweiz und der Fachhochschule Salzburg/Österreich als auch unseres amerikanischen Betreuers Alex, durften wir endlich erfahren, was uns diese Woche so erwarten wird. Schnell stellte sich heraus, dass uns eine vielseitige Woche bevor steht. Neben Besuchen von großen Unternehmen wie Google, Salesforce und Tesla werden wir die kommende Woche in die Start-Up Szene des Silicon Valleys eingeführt, besuchen die Stanford University und werden nicht zuletzt selbst vor potenziellen Investoren pitchen.

Mit anderen Worten – uns steht eine aufregende Woche bevor.

Wir sind gespannt, was die kommenden Tage bringen werden und freuen uns, diese Erfahrungen teilen zu können.